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Lohnt sich die Erweiterung des Speichers?

Ja — aber nur die große.

Ein Eigenheimbesitzer stand vor drei Investitionsentscheidungen gleichzeitig: Speicher erweitern, Wärmepumpe nachrüsten, separaten Wärmepumpenzähler setzen. Drei Angebote lagen auf dem Tisch — und keines beantwortete, ob sich das Ganze rechnet. Den vollständigen Bericht können Sie unten anfordern.

Auftraggeber: Sorin Bals · Region Rhein-Main · Veröffentlichung mit seinem Einverständnis, Anlagen- und Angebotsdaten anonymisiert

„Als Unternehmer treffe ich Entscheidungen ungern aus dem Bauch heraus. Das EYENOD Audit war hier mein entscheidender Filter: Es hat mich vor einer voreiligen Speichererweiterung bewahrt und mir stattdessen eine klare Preisschwelle gegeben, an der ich jedes Angebot messen kann. Es hat das tatsächliche Potenzial im Tarifsystem aufgezeigt und die perfekte Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem ausführenden Fachbetrieb geliefert."
Sorin Bals · Unternehmer und Eigenheimbesitzer
358
Tage Lastgang gemessen
20
Wetterjahre gerechnet
11
Handlungsempfehlungen
36
Seiten Nachweis
Die Ausgangslage

Eine Anlage, die läuft — und trotzdem die falsche Frage.

Die Photovoltaikanlage arbeitete einwandfrei. Was fehlte, war die Antwort auf die Frage, was mit ihr passiert, wenn Wärmepumpe und zwei Elektroautos dazukommen. Die Unabhängigkeit fällt in diesem Fall von 53,5 % auf 32,9 % — und genau dort setzt jede sinnvolle Maßnahme an.

Bestand

15,3 kWp Photovoltaik, Batteriespeicher 12,6 kWh, Inbetriebnahme 07/2025. Ein volles Betriebsjahr in Tageswerten gemessen.

Geprüfte Vorhaben

Speichererweiterung um 10–12 kWh, Nachrüstung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, separater Wärmepumpenzähler.

Die Sommerlücke

Von April bis September gingen 6.854 kWh für 480 € ins Netz. Dieselben Kilowattstunden im Auto wären 2.056 € wert gewesen.

Der Befund, den kein Angebot enthielt

Ein separater Wärmepumpenzähler kann den Solarstrom von der Wärmepumpe abschneiden.

Der günstigere Wärmepumpentarif lohnt sich — das war schnell gerechnet. Was in keinem der Angebote stand: In der Standardausführung hängt die Wärmepumpe damit an einem eigenen Zählpunkt und bezieht ausschließlich Netzstrom. Vorteilstarif ja, eigener Solarstrom nein. Nur eine Kaskadenmessung verbindet beides — und die muss vor der Bestellung beim Netzbetreiber angefragt werden.

792 kWh
Solarstrom, der sonst verloren geht
142 €
Unterschied der Messkonzepte, je Jahr
1.700 €
über 15 Jahre — an einer einzigen Frage

Erst fragen, dann bestellen. Die Anmeldung nach § 14a EnWG ist ohnehin vor Inbetriebnahme fällig — die Entscheidung fällt also spätestens mit der Auftragserteilung.

Das Ergebnis

Elf Empfehlungen. Vier mögliche Handlungen. Kein Sowohl-als-auch.

Jeder Befund endet in genau einer von vier Handlungen — mit Zahl, Aufwand und Seitenverweis auf den Nachweis. Die Entscheidung selbst trifft der Auftraggeber.

Umsetzen

Wärmepumpe PV-geführt betreiben

182 € im Jahr, ohne eine einzige zusätzliche Investition. Die billigste Maßnahme im ganzen Vorhaben — eine Einstellung in der Regelung.

Nachverhandeln

Anlagenprofil im Portal korrigieren

Im Überwachungsportal war ein Fünftel der Anlage hinterlegt. Alle Soll-Ist-Vergleiche liefen gegen den falschen Wert — ein echter Minderertrag wäre nie aufgefallen.

Vorher klären

Kaskadenmessung anfragen

Drei Fragen in einer E-Mail an den Netzbetreiber — bevor der Zähler bestellt ist. Kostet nichts und entscheidet über 142 € im Jahr.

Nicht machen

Scheibchenweise nachrüsten

Ein einzelnes Modul bringt 96 bis 110 € im Jahr und trägt den Montageaufschlag allein. Entweder die volle Erweiterung in einem Zug — oder gar keine.

Die Schwelle, die jedes Angebot prüfbar macht

Statt einer Kaufempfehlung eine Rechenregel: Angebotssumme geteilt durch Zusatzkapazität. Liegt das Ergebnis unter rund 400 € je Kilowattstunde, lohnt sich die Erweiterung — darüber nicht. Damit lässt sich jedes künftige Angebot in dreißig Sekunden bewerten, ganz ohne uns.

So arbeitet das Audit

Unabhängig heißt: auch zugunsten des Anbieters.

Der Errichter wird ausdrücklich entlastet. Das Messjahr lag 10 % über der Prognose — was nach Überperformance aussah, war reines Wetter. Wetterbereinigt traf die Prognose den Erwartungswert und lag sogar leicht auf der sicheren Seite. Das gehört genauso in einen unabhängigen Bericht wie ein Befund.

Jede Zahl trägt ihre Herkunft. Gemessen für alles aus dem realen Lastgang, nach Norm für Ableitungen aus Norm- und Tabellenwerten, Szenario für Annahmen ohne belastbare Quelle. Der Ladebedarf der Fahrzeuge ist ein Szenario — und wird auch so genannt.

Keine Preisprognose, sondern Kipppunkte. Statt eine Strompreissteigerung zu unterstellen, nennt der Bericht für jede Maßnahme die jährliche Steigerung, ab der sie sich rechnet. Jeder Leser setzt seine eigene Erwartung ein — das Ergebnis bleibt nachvollziehbar, auch wenn man diese Erwartung nicht teilt.

Der Bericht

Lesen Sie den Bericht.

Beide Fassungen schicke ich Ihnen auf Anfrage zu — eine E-Mail genügt, kein Formular, keine Verpflichtung. Die Kurzfassung auf zwei Seiten ist vollständig: Sie enthält das Urteil und alle elf Handlungsempfehlungen. Alles Weitere ist Nachweis.

Weitergabe mit Einverständnis des Auftraggebers. Anlagen-, Angebots- und Gerätedaten sind anonymisiert; Methodik, Rechenwege und Ergebnisse sind unverändert. Der Bericht ist eine Entscheidungsgrundlage vor der Investition und gibt ausschließlich Handlungsempfehlungen — er ersetzt keine Fachplanung. Die Entscheidung selbst trifft der Auftraggeber.

Sie stehen vor einer ähnlichen Entscheidung?

Schicken Sie mir Ihre Angebote und Ihre Ertragsdaten — Sie bekommen ein unabhängiges Urteil mit klarer Handlungsempfehlung.